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THEMA: Schäferpfeife in C oder D

Re: Schäferpfeife in C oder D 10 Jahre 2 Wochen her #2

  • Seili
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Hallo,

nur in Kürze etwas zum Thema "welcher Sackbauer"

Auf diese Frage wirst Du keine abschliessende Antwort finden, denn jeder Bauer hat seine eigenen Qualitäten und jeder Spieler seine Vorzüge.
Hier hilft nur selber ausprobieren, was dir vom Klang etc. am besten gefällt und was die Geldbörse zulässt.

Bei Folkfriends gibt es im übrigen keine Schäferpfeifen, das was dort als Schäferpfeife angeboten wird, ist ein Sac de gemec, eine katalonischen Gaita.

Gruß
Seili
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Re: Schäferpfeife in C oder D 10 Jahre 2 Wochen her #3

  • Arne1989
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> Bei Folkfriends gibt es im übrigen keine Schäferpfeifen, das was dort als Schäferpfeife angeboten wird, ist ein Sac de gemec, eine katalonischen Gaita.<

wo liegen da die unterschiede? will mich ja auch nicht komplett auf die schäferpfeife festfahren, sondern nur etwas mit diesem tonumfang und dieser griffweise.

und ne abschließende antwort auf die frage welcher sackbauer habe ich gar nicht erwartet.. bin halt auf der suche nach tipps und anregungen. habe da auch nicht die übersicht, was es an sackbauern überhaupt gibt und wer empfehlenswert ist, brauche einfach ein paar persönliche meinungen um mir nen urtei bilden zu können und zu entscheiden in welche richtung ich mich orientieren will


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Re: Schäferpfeife in C oder D 10 Jahre 2 Wochen her #4

  • Fasching
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>
> soweit ich das verstanden habe, ist man mit einer schäferpfeife am variabelsten (muss ja nicht immer die richtige tonart sein, man kann ja auch transponieren) und kann damit die meisten gängigen sachen spielen (von schandmaul und schelmisch bis zu eher traditionellen stücken).

Ja!!


> so jetzt zu meinen fragen:
> - die meisten schäferpfeifen sind ja anscheinend in g gestimmt? für mich wäre allerdings aufgrund meiner vorigen instrumente (tin whistle, low whistle, querflöte) eine schäferpfeife in c oder d gestimmt wesentlich leichter zu lernen, ist es sinnvoll auf g umzusteigen oder würde sich eine in c oder d gestimmte in irgend einer weise negativ auswirken (weniger spielbare lieder?)

Kommt drauf an.
WEnn du vorwiegned alleine spielst dann sollte es mal egal sein. Wenn du mit anderen Musikern (Geigern, gitarristen) zusammenspielst sollte es auch mal keinen Rollo spielen. Aber ist die Grundstimmung G bei Sackpfeifen deines Typs sicher die am weitesten verbreiteste. D. h. auf Workshops, wo es meistens etliche Schäferpfeifer gibt, ist die Standardstimmung sicher G. (hmm, sollte aber D auch ganz gut dazupassen, oder??)
Denk is egal welche Stimmung du wählst, bei G D oder C kannst nix falsch machen.

> - die griffweise allein zu lernen und auch sauber zu spielen traue ich mir durchaus zu (müsste ich falls c oder d klappt ja auch nicht viel umlernen). das einzige wo ich nicht so ganz sicher bin, ist ob man sich die blastechnik selber beibringen kann (durfte mal eine ghb probespielen)? wie groß ist das risiko, dass ich da anfängerfehler einschleichen, die nachher nicht mehr so leicht rückgängig machbar sind?

Die Blastechnik ist bei einer gut gebauten/eingerichteten Schäferpfeife kein Problem, in einer Woche üben solltest du das in den Griff bekommen. Näheres wenn du eine hast, dann kann man dir genau sagen wie du das angehen solltest.

> - kann es selber noch nicht so gut einschätzen, aber wieviele bordunen würdet ihr mir empfehlen; dazu bitte noch ein paar mehr informationen über vor und nachteile

2!!!! Vorteil: Klingt besser
Nachteil: ???? pfhhh

> - so nun mit zu einer meiner wichtigsten fragen, welche hersteller würdet ihr mir empfehlen (haben diese auch in c oder g gestimmte pfeifen?)

Frag eher, welche sich nicht eignen. Folkfriends ist sicher net so toll.

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Re: Schäferpfeife in C oder D 10 Jahre 2 Wochen her #5

  • DudElAmun
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Spielen kann man im Prinzip auf allen Instrumenten die gleichen Stücke, nur eben in einer anderen Tonart. Allerdings sind tiefe Instrumente schwerer zu spielen als hohe und zwar je "tiefer desto schwer". Abgesehen davon, dass die längere Mensur das Greifen erschwert, reagieren die tiefen empfindlicher auf Druckschwankungen insbesondere bei Rappels. Dass ein Rappel vom Oktav- auf den Grundton funktioniert, findet man bei tiefen Instrumenten selten. Auch bei guten und erfahrenen Herstellern ist es ein absoluter Glücksfall, wenn ihnen mal ein Rohrblatt gelingt, mit dem das geht. Bei Instrumenten in g sollte es dagegen die Regel sein. Es gibt zwar auch Schäferpfeifen in hoch c- oder hoch-d. Die sind aber sehr laut und penetrant.
Ich spiele sowohl eine Schäferpfeife in g als auch eine in tief-c. Beide sind von Andreas Rogge und sie funktionieren inzwischen beide sehr gut. Bei Andreas musste man öfter mal bei neuen Instrumenten nachbessern lassen, bis alles so funktioniert, wie man es haben will. Er ist aber sehr kulant und offen für jegliche Art von Sonderwünschen. Ob die Qualitätssicherung bei ihm inzwischen besser funktioniert, weiß ich nicht. Seine Instrumente sind aber eher teuer.
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Re: Schäferpfeife in C oder D 9 Jahre 4 Tage her #6

  • kaja
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Kann ich mit einer C-Schäferpfeife Stücke, die in D geschrieben sind (z.B. irische SlowAirs) problemlos spielen oder muß ich transponieren?
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Re: Schäferpfeife in C oder D 9 Jahre 3 Tage her #7

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> Kann ich mit einer C-Schäferpfeife Stücke, die in D geschrieben sind (z.B. irische SlowAirs) problemlos spielen oder muß ich transponieren?
Auf einer C-Schäferpfeife kann man nicht wirklich in D-Dur spielen. Bei den halbgeschlossen französisch gegriffenen Spielpfeifen ist der Tritonus der einzige Ton der nicht stimmt. Meist ist er viel zu hoch. Man kann ihn bei langsamen Stücken bestenfalls auf temperiert fallen lassen in dem man den Druck vermindert. Bei der C-Schäferpfeife wäre das das fis'. Zu einem D-Bordun klingt ein zu hohes fis aber sehr bescheiden.
Also würde ich empfehlen, das Stück nach C zu transponieren. Die Frage ist aber grundsätzlich, ob der Tonumfang ausreicht, denn die Schäferpfeife in C spielt nur bis zum f'', Uillean Pipes dagegen können zwei Oktaven. Von daher sind viele irische Stücke auf der Schäferpfeife nicht spielbar.
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