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THEMA: Anblasrohr

Re: Anblasrohr 8 Jahre 11 Monate her #2

  • AlexR
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> hallo ihr lieben....ich spiel seit so 4 Wochen MA Sack ich komm auch schon ganz gut zurecht (an guten Tagen spiel ich so 3-4 Lieder am Stück...ohne Unterbrechung...hab aber noch oft das Problem das mir mit der Zeit der Mund schlapp macht und ich die Luft nicht mehr richtig reinbekomme...Ist es besser das Anblasrohr mit den Lippen od. mit den Zähnen zu halten....Vielen Dank für eure Antwort Sven
>
> youtube 666cornix

Hallo,

also ich spiel zwar eine Schäferpfeife, aber ich habe mir angewöhnt, nur mit den Lippen zu halten. Viele Leute haben mir abgeraten mit den Zähnen zu halten, da es wohl mit der Zeit zu Problemen kommen kann.

Ich habe mir damals ein anderes Mundstück machen lassen, welches einen kleinen Wulst dran hat, damit ich es besser halten kann.

Das beste ist, wenn das Anblasrohr bei aufgeblasenem Sack schon sehr nahe an Deinem Mund ist, damit Du es nicht so arg festhalten musst. Bei mir ist es so, dass wenn ich die Lippen öffne, das Anblasrohr trotzdem noch im Mund bleibt, da die Auflage auf der unteren Lippe und der kleine Wulst am Mundstück ausreicht, es zu halten.

Gruß

Alex
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Re: Anblasrohr 8 Jahre 11 Monate her #3

  • cornix
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Hi Alex den Eindruck hab ich auch wenn der mund sehr trocken ist klappt das am besten aber mit der Zeit läst die Kraft nach und das Rohr macht was es will und ich kann es nicht mehr halten Gruß Sven
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Re: Anblasrohr 8 Jahre 11 Monate her #4

  • AlexR
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> Hi Alex den Eindruck hab ich auch wenn der mund sehr trocken ist klappt das am besten aber mit der Zeit läst die Kraft nach und das Rohr macht was es will und ich kann es nicht mehr halten Gruß Sven

wenn die Kraft nachlässt, einfach eine kleine Pause machen. Nichts verzwingen, das bringt nichts (höchstens Schmerzen und Frust). Mit der Zeit werden Deine Muskeln im Mund stärker und gewöhnen sich daran. Das dauert halt seine Zeit. Ich habe auch 2-3 Monate gebraucht um mich daran zu gewöhnen (ohne regelmäßiges spielen). Aber nun geht das gut. Ebenso wie Du am Anfang wahrscheinlich relativ schnell feucht spielst. Das wird mit der Zeit auch besser. Lieber am Anfang 5-10 Minuten üben, dann eine kleine Pause, dann wieder 5-10 Minuten usw.
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Re: Anblasrohr 8 Jahre 11 Monate her #5

  • Firunew
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Moin,

auch die korrekte Blastechnik ist wesentlich mitverantwortlich für die Ermüdung der Mund- und Lippenmuskulatur. "Dauerbläser" ermüden viel schneller, weil sie ständig Spannung aufrecht erhalten und den Druck im Sack über die Lunge kontrollieren. Da sind die Lippen oft das schwächste Glied in der Kette. Das birgt neben großen Nachteilen für konstante Druckverhältnisse im Sack (eine Lunge hat kein Ventil, und zum Dauerausatmen ist sie auch nicht...) auch Probleme für die Mundregion - ich habe allerdings auch schon Leute gesehen, die sich das auch als Dauerbläser einfach wegtrainiert haben ;) Das sollte aber nicht Dein Ziel sein:

Den Druck mit dem Arm kontrollieren, nicht mit den Lippen, gezielt beim Blasen absetzen (Einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig...) und der Muskulatur immer wieder Entspannungsphasen während des Spielens gönnen. Weitere Hinweise dazu am besten beim Dudelsacklehrer deines Vertrauens, hier im Forum (Suchfunktion), oder in Lehrwerken (Boulanger, MacEge, Vereno etc.).

Viele Grüße,

Alex
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Re: Anblasrohr 8 Jahre 11 Monate her #6

  • TomasSauer
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Wobei Dauerblasen oder nicht auch was mit dem Instrument und dessen Druck- und Luftbedarf zu tun hat. Franzosen erlauben da eher lange Pausen, bei Schotten hat man sowas bisher noch nie gesehen (jawiesodennbloss?).
Meiner Erfahrung nach (bei mir selbst und mit Totalanfängern) lässt mit der "Kondition" auch die Koordination nach und dann fängt man auch noch an, gleichzeitig zu pusten und zu drücken, was wiederum der Kondition nicht förderlich ist und so weiter. Ich würde am Anfang nach einem oder zwei Stücken das ganz bewusst üben, einfach nur einen Dauerton spielen, dabei den Druck konstant halten und mich dabei voll auf die Koordination von Pusten und Arm konzentrieren.
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Re: Anblasrohr 8 Jahre 11 Monate her #7

  • henninck
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> Wobei Dauerblasen oder nicht auch was mit dem Instrument und dessen Druck- und Luftbedarf zu tun hat. Franzosen erlauben da eher lange Pausen, bei Schotten hat man sowas bisher noch nie gesehen (jawiesodennbloss?).
Bei den Schotten sieht man es nicht, dass sie das Mundstück aus dem Mund lassen, es sei denn, sie spielen eine Amazing-Grace Competition ;)
Ich halte mein Mundstück (Schotte) mit den Lippen, ab und an jedoch, fixiere ich es mit den Zähnen und entspanne während einer Atempause die Lippen.
Grade beim Schotten ist es besonders wichtig, gezielte, längere Atempausen zu machen. Der häufigste Anfängerfehler ist das Dauerblasen gegen den eigenen Arm, dann ist man nach wenigen Minuten fertig mit der Welt. Deshalb rate ich immer wieder, am Anfang ganz gezielt die Atemtechnik nur mit den Bordunen zu erlernen, und dann erst die Melodiepfeife dazuzunehmen.So kann man sich ganz auf das richtige Atmen und Drücken konzentrieren, ohne durch Melodiespiel abgelenkt zu sein.

Grüssle

Jan
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