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THEMA: D-Dur = G-Dur???

D-Dur = G-Dur??? 6 Jahre 9 Monate her #1

  • hollastauden
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Hallo Leute,

ich habe mir kürzlich ein Notenbuch für Borderpipes gekauft. Die Notation ist meist in D-Dur bzw. H-Moll notiert. Bei den Tunes liegt die Tiefste Note meist beim G.
Spielen möchte ich das Ganze mit einer G-Schäferpfeife.

Nun Meine Frage, Wenn ich mit meiner G-Schalmei die D-Dur Tunes spielen will, muss ich ja nur anstatt des F, ein Fis spielen oder?

Anders ausgedrückt, Beim D-Dur-Vorzeichen das Untere Kreuz ingnorieren und nur das Obere spielen?

Ich hoffe das ist verständlich genug? :)


Ich Danke für Eure Antworten!

Grüssle,

Stefan
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Re: D-Dur = G-Dur??? 6 Jahre 9 Monate her #2

  • henninck
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Wenn Du ein D-Dur Stück für Borderpipes auf einer G- Pfeife spielen willst, solltest Du, um den richtigen Klang zu erzielen, die Bordune auf A stimmen können, sonst gehts nicht.
G Bordun zu D Dur geht nicht.
Das Fis, also das obere Kreuz haben beide Tonarten.
Das Cis, also das zweite Kreuz musst Du für D-Dur ebenfalls spielen.

Wie Du richtig bemerkt hast, sind diese Tunes für Borderpipe und nicht für Schäferpfeife geschrieben.

Grüssle

Jan
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Re: D-Dur = G-Dur??? 6 Jahre 9 Monate her #3

  • Firunew
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Hiho,

versuch doch mal, die D-Dur Tunes in C-Dur zu spielen, Stichwort Transposition. Dann passts auch zur Intonation deiner Spielpfeife und meistens ganz gut zum g-Bordun, noch besser wäre natürlich ein c-Bordun. Und vom beschrieben Tonumfang machts auch Sinn und passt drauf!

Zum Thema h-moll: Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass Stücke in der Tonart in der Sammlung sind (die ja Paralleltonart zu D-Dur ist - ich behaupte, die Stücke stehen alle in D oder sind nicht für den gleichen Dudelsack gedacht, sondern für einen sehr obskuren...). Falls das doch der Fall sein sollte, versuchs mal mit dem Transponieren in g-moll bzw. c-moll, falls die Stücke bei letzterem Aslastig werden brauchst du fürs hohe As Hilfsgriffe und meist ein bisschen Gefühl und fürs tiefe As ne Klappe oder Ausweichtöne (häufiger mal c oder f). Zur Not mal a-moll versuchen...

Viele Grüße,

Alex
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Re: D-Dur = G-Dur??? 6 Jahre 9 Monate her #4

  • mick
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Prinzipiell lassen sich alle schottischen Pipe-Tunes auf der Schäferpfeife spielen - bei manchen klingts gut, bei anderen weniger. Transponieren muss man in jedem Fall.
Es erstaunt mich, dass da überhaupt Kreuze stehen - üblicherweise wird für alle schottischen Pipes in A notiert (tiefster Ton G), aber ohne Vorzeichen, weil in traditioneller Spielweise nur eine mixolydische Tonreihe auf A zur Verfügung steht. Im plagalen Modus ergibt sich eine D-(Dur)-Tonreihe.
Wenn Du auf einer G-Schäferpfeife spielen willst, musst Du alles einen Ton nach unten transponieren, d.h. aus den A-Stücken wird G, aus den D-Stücken wird C. Was das H-Moll angeht - die Schotten spielen das völlig schmerzfrei zum A-Bordun... das würde auf dem Schäfersack ein A-Moll ergeben, klingt aber nicht wirklich schön... Aber beim Schäfer hast Du ja auch eine Moll-Reihe auf dem Bordunton, Du kannst diese Stücke (sofern es vom Umfang hinkommt) zwei Töne nach unten transponieren, dann kommst Du zu G-Moll. Ob es dann noch den "schottischen" Charakter behält, ist wiederum eine andere Frage.
Ebensowenig schön wäre es, die D-Dur-Stücke in der Originaltonart zum G-Bordun zu spielen.
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Re: D-Dur = G-Dur??? 6 Jahre 9 Monate her #5

  • hollastauden
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> Wenn Du ein D-Dur Stück für Borderpipes auf einer G- Pfeife spielen willst, solltest Du, um den richtigen Klang zu erzielen, die Bordune auf A stimmen können, sonst gehts nicht.
> G Bordun zu D Dur geht nicht.
> Das Fis, also das obere Kreuz haben beide Tonarten.
> Das Cis, also das zweite Kreuz musst Du für D-Dur ebenfalls spielen.
>
> Wie Du richtig bemerkt hast, sind diese Tunes für Borderpipe und nicht für Schäferpfeife geschrieben.
>
> Grüssle
>
> Jan
>

Hallo Jan,

meine Bordune kann ich nach A umstimmen, dessen war ich mir bewust aber Danke ;)
Wenn man sich die c-Dur Tonleiter auf einem Klavier vorstellt, kommt ja beim D-Dur nach dem E eigentlich ein F (D,E,F,G,A,H,C,D,E,F), um eine Durtonleiter zu erreichen muss man das F zu einem Fis machen. Beim C das gleiche das muss man zum Cis machen.
Bei meiner G-Schalmei, muss ich ja nur das F zum Fis machen um eine G-Dur Tonleiter zu erreichen.

Drum eben die Frage ob ich bei der G-Schalmei auch das Cis spielen muss..........ach dieses Transponieren u.s.w ;)


Danke und Gruss,

stefan
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Re: D-Dur = G-Dur??? 6 Jahre 9 Monate her #6

  • hollastauden
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> Hiho,
>
> versuch doch mal, die D-Dur Tunes in C-Dur zu spielen, Stichwort Transposition. Dann passts auch zur Intonation deiner Spielpfeife und meistens ganz gut zum g-Bordun, noch besser wäre natürlich ein c-Bordun. Und vom beschrieben Tonumfang machts auch Sinn und passt drauf!
>
> Zum Thema h-moll: Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass Stücke in der Tonart in der Sammlung sind (die ja Paralleltonart zu D-Dur ist - ich behaupte, die Stücke stehen alle in D oder sind nicht für den gleichen Dudelsack gedacht, sondern für einen sehr obskuren...). Falls das doch der Fall sein sollte, versuchs mal mit dem Transponieren in g-moll bzw. c-moll, falls die Stücke bei letzterem Aslastig werden brauchst du fürs hohe As Hilfsgriffe und meist ein bisschen Gefühl und fürs tiefe As ne Klappe oder Ausweichtöne (häufiger mal c oder f). Zur Not mal a-moll versuchen...
>
> Viele Grüße,
>
> Alex


Danke für die Antwort,

ich meinte eigentlich auch D-Dur/H-Moll nicht sowohl als auch!! :)

Aber Danke!


Stefan
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