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THEMA: Bordune laufen schwer

Re: Bordune laufen schwer 6 Jahre 3 Monate her #7

  • Grisudidi
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> Hallo Nutoka,
ich habe das Problem bei meiner GHP mit Teflon gelöst. Du nimmst das dünnste Teflon was es gibt (Baumarkt), dann ein/zwei Wicklungen, zusammenstecken. Kurz mal hin- und herdrehen und schon geht das ganze bedeutend leichter. Nur aufpassen das das Teflon nict herausschaut, das sieht dann nicht toll aus.
LG Dietmar


OK, danke an Massimo. Das mit dem Schimmel habe ich auch noch nicht gewußt. Ist aber bei mir noch nicht aufgetreten. Aber danke für den Tip.
Gruß Dietmar
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Re: Bordune laufen schwer 6 Jahre 3 Monate her #8

  • Massimo
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> > Hallo Nutoka,
> ich habe das Problem bei meiner GHP mit Teflon gelöst. <
JA NICHT ZU empfehlen: Teflon kann man evtl kurz vor dem Auftritt brauchen, wenn die burdune ausseinander fallen. Bei Balgblaseneinstrumente ist es kein Problem, aber bei mundgeblasenen bildet sich mit der Zeit schimmel unter dem Teflon und die Wicklungen faulen ab und darunter U. wird das Holz auch angegriffen,,, Also sein lassen und die Wicklungen mit Faden alle neu machen.

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Re: Bordune laufen schwer 6 Jahre 3 Monate her #9

  • hesse67
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> die Verbindungen sind gewickelt. Wie macht man die Wicklung neu und vor allem was für einen Faden nimmt man?
>
> Gruss NUTOKA

dafür gibt es ein gewachstes Garn zu kaufen, das nehmen die meisten Dudelsackbauer auch.
www.bagpipe.de/wbc.php?sid=11454b3399&tp...id=92&rid=79&recno=3
Ich denke wenn man seinem Instrument was gutes tun will und es erhalten möchte sollte man schon ordentliches Zubehör verwenden...nix Teflon oder irgendwas...aber das muss jeder für sich entscheiden.

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Re: Bordune laufen schwer 6 Jahre 3 Monate her #10

  • thomasrezanka
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Hallo Nutoka!

Also wenn es ohnehin schon schwer geht sollte grundsätzlich mal nicht noch zusätzlich irgendein Material draufgewickelt werden, ist ja logisch.
Die eventuell auftretenden Probleme mit Teflonband hat ja Max schon erwähnt.

Tom hat natürlich auch recht mit dem Stopfgarn, ob es jetzt von Fa. Amann stammt oder einer anderen, ist IMHO egal. Ich kaufe mein Material unter dem Namen Stopfgarn oder Stopftwist und eine Rolle mit ca. 20m kostet ca. 1 Euro oder ein wenig darüber. Toll daran - und daher meiner Meinung nach besser als der gewachste Hanffaden von Bagpipe.de - ist, dass dieses Stopfgarn (dessen eigentlicher Sinn ja für Reparaturen von Socken gedacht ist) aus vier parallel verlaufenden Fäden besteht. Dazu später mehr. Der Bagpipefaden wird gerne für GHB verwendet wo die Wicklungen doch deutlich dicker ausfallen als z.B. bei Schäferpfeifen, Hummeln oder Franzosen.

Zurück zum Stopfgarn:
Wenn du den Faden 3 bis 4 mal durch Paraffinwachs (Käserinde Babybell, Ritterkäse, etc.) ziehst, dann dichtet die Wicklung anschließend besser, ist leichtgängiger, weniger feuchtigkeitsempfindlich und auch mechanisch belastbarer als ohne Wachs. Es geht aber auch ohne Wachsen ganz gut, ich persönlich wachse aber immer.

Nimm am besten die alte Wicklung ab (kannst sie vorsichtig mit einem Cutter der Länge nach durchschneiden). Nun lege ein Stück vom Garn parallel zum Zapfenzug und halte es mit dem Daumen fest. Danach wickle mit dem Faden im rechten Winkel zum Zapfen und über den ersten Faden drüber, damit er hält.

Die Wicklungen sollten mit etwas Zug erfolgen aber nicht gleich dicht an dicht liegen sondern du kannst ruhig ein bis zwei mm Abstand lassen. Wenn du nun am unteren Ende der Wicklung angelangt bis dann wickle einfach wieder zurück und fülle so die kleinen Zwischenräume, die vorher frei geblieben sind.

Immer leicht schräg versetzt wickeln, das hält den Faden später an seinem Platz.

Nach zwei Durchgängen lässt man am besten den Faden noch dran (also nicht abschneiden) und steckt den Zapfen in den anderen Bordunteil. Wenn er zu locker sitzt, dann noch eine Wicklung drauf, wenn er schon recht streng geht, dann eben wieder eine Reihe runter..... Bis eben zum gewünschten "Slide-Widerstand".

Am Ende machst du einen halben Schlag - praktisch eine Schlinge wo am Ende das Fadenende unter der SChlinge zu liegen kommt damit es sich nicht von selbst abswickelt - und gibst sie über den Zapfen. Nun Festziehen und Faden mit Überstand von 3 mm abschneiden.

Zu den 4 Fäden: Am Anfang lasse ich immer alle 4 Fäden beisammen für die Wicklung. Sollte sich nun im Laufe der Zeit der Wicklungswiderstand als zu leicht erweisen, dann schneide ich ca. 1 m Faden ab, wachse ihn und trenne danach zwei von den 4 Fäden ab. Nun kann man mit den beiden Fäden sehr sauber bei der Wicklung dosieren, bis der optimale Wicklungswiderstand erreicht ist.

Lg
Th.
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