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THEMA: die richtige Sackpfeifenwahl

Re: die richtige Sackpfeifenwahl 6 Jahre 3 Monate her #7

  • Von Horna
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> Hallo Zusammen
>
> Ich war vor 2-3 Jahren schon ein paar mal hier im Forum unterwegs, seit dann ists aber ruhig um mich geworden.
>
> zu Meinem anliegen:
>
> Ich spiele seit gut 9 Monaten Hümmelchen. Dies auch in einer MA Band.
> Die Stimmung ist dabei meist in Dm (D Bordun).
> Dieses Jahr haben wir erstmals im freien gespielt und müssen sagen, ein Hümmelchen ist viel zu leise. Auch wenn es sich nur gegen eine Bouzouki und leise Trommeln durchsetzen muss.
> Die Idee laute Sackpfeifen zu verwenden ist auch schon seit längerem im Gespräche.
> Dabei will ein Mitglied unserer Truppe einen A-Sack kaufen. Ich selber bin noch ein bsichen Unentschieden. Meine Hintergedanken:
> - die bisher mit dem Hümmelchen gespielten Melodien müssten transponiert werden, was wahrscheinlich wiederum einfluss auf den Gesang hätte. Also lieber eine Sackpfeife in Stimmung C/D.
> - Marktsäcke sind recht eingeschränkt im Tonumfang (chromatik), eventuell Schäferpfeife besser geeignet? Wenn ja, auch in C/D? Hier weiss nich nicht, ob sich die Schäferpfeife Lautstärkentechnisch gegen einen A-Sack dersetzen kann.
> (eine neue Griffweise für die Schäferpfeife nehme ich mit gemischten Gefühlen hin. Wenn ich dadurch eine chromatik erreichen kann, werde ich mir die Zeit lernen nehmen)
> - Dann natürlich das Zusammenspiel von einem C/D und G/A instrument. Rein theoretisch dürften sich D und A Bordunen ja nicht schneiden, oder leige ich da falsch?
>
> Damals vor 2-3 Jahren habe hier mal gelesen, mal solle die Sackpfeife anhand der gewünschten Zielmusik wählen und nicht Anhand des Klanges. ist da was dran?
> Was würdet ihr mir empfehlen?
>
Ich möchte mich meinen Vorrednern anschliessen und Dir zu einer Schäferpfeife raten, da Ihr ja eher leise Musik macht. Du könntest Dir evtl. vom Dudelsackbauer Deines Vertrauens eine in Marktsack-Optik machen lassen, wenn Du das möchtest. Vielleicht wäre auch eine Gaita Gallega eine Option für Dich.....
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Re: die richtige Sackpfeifenwahl 6 Jahre 3 Monate her #8

  • Schelm
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Sieh Dir auch mal die "Mediaeval Pipes in d" von Paul Beekhuizen an. Schlichtes Äußere, qualitativ hochwertig und für 480€ sehr günstig. Die Lautstärke ist, glaube ich, auf Schäferpfeifenniveau; müsste man dann noch genauer erfragen.
www.paulbeekhuizen.nl/
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Re: die richtige Sackpfeifenwahl 6 Jahre 3 Monate her #9

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Danke euch allen schon mal.

Ich werde in der nächsten Probe mal alle Optionen mit meinen Mitmusiker durchsprechen.
Marktoptik ist mir nicht wichtig. Wir machen schon in Richtung marktmusik, aber nicht die derpe Stampfermucke, sondern eben auch mit Lauten und Gesang.

Ich denke mein Mitpfeifer wird da schon auf seinen A-Sack von Güntzel beharren.

Was ich noch fragen wollte, bzw. zeigen wollte. Metusa ist auch eine Band mit Gesang, Gitarren und Sackpfeife. Und die sind mit ihrer Sackpfeife überhaupt nicht zu laut gegenüber der anderen Instrumenten. Leider fand ich kein gescheites Video wo man das sieht und hört. Von der Optik her könnte das aber tatsählich ein leiser pawlat sein.

Was für Empfehlungen für Bauer leiser A-Säcke habt ihr denn ? Die übelichen Verdächtigen für A-Säcke kenne ich schon (Güntzel, Fischer, Raab, Santala, Ross, Späth)
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Re: die richtige Sackpfeifenwahl 6 Jahre 3 Monate her #10

  • amagra
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> Sieh Dir auch mal die "Mediaeval Pipes in d" von Paul Beekhuizen an. Schlichtes Äußere, qualitativ hochwertig und für 480€ sehr günstig. Die Lautstärke ist, glaube ich, auf Schäferpfeifenniveau; müsste man dann noch genauer erfragen.
> www.paulbeekhuizen.nl/
>

Hast du selber einen Sack von dem Bauer oder schon mal einen angespielt ?

Hab noch nie was von dem gehört, und dünkt mich auch merkwürdig, dass die Hümmelchen gut 200 Euro teurer sind.

Geld sollte erstmal mal kein Problem darstellen.
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Re: die richtige Sackpfeifenwahl 6 Jahre 3 Monate her #11

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> > Sieh Dir auch mal die "Mediaeval Pipes in d" von Paul Beekhuizen an. Schlichtes Äußere, qualitativ hochwertig und für 480€ sehr günstig. Die Lautstärke ist, glaube ich, auf Schäferpfeifenniveau; müsste man dann noch genauer erfragen.
> > www.paulbeekhuizen.nl/
> >
>
> Hast du selber einen Sack von dem Bauer oder schon mal einen angespielt ?
>
> Hab noch nie was von dem gehört, und dünkt mich auch merkwürdig, dass die Hümmelchen gut 200 Euro teurer sind.
>
> Geld sollte erstmal mal kein Problem darstellen.

Ich hatte eine Fat Kitchen Pipe von ihm... Klang war ziemlich genau wie Hümmelchen, Töne haben gestimmt, Klang vom Bordun sehr schön bassig...
Ich denke, dass sein Preis vor allem daher kommt, dass er die wirklich alle identisch macht. Das ist quasi Massenfertigung.. Und die 200 € mehr für das Hümmelchen dürften von dem 2. Bordun und dem damit verbundenen Doppelstock kommen...
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Re: die richtige Sackpfeifenwahl 6 Jahre 3 Monate her #12

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> Was für Empfehlungen für Bauer leiser A-Säcke habt ihr denn ? Die übelichen Verdächtigen für A-Säcke kenne ich schon (Güntzel, Fischer, Raab, Santala, Ross, Späth)

Dominik Pawlats Einsteigerinstrumente in A sind ganz gut chromatisch, Doppellöcher für tiefes gis und ais sind auch drin, wenn man sie will. Das würde eine neue Griffweise hinfällig werden lassen, wobei auf halbgeschlossen umstellen wohl auch nicht so übel ist (versuche ich derzeit auch). Von der Lautstärke her bleiben diese Dinger deutlich zurück hinter großen Säcken, sogar gegen die Güntzel-Einsteigersäcke verliert man damit.

Mehr kann und will ich mangels Erfahrung nicht beisteuern.



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