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THEMA: Welche Tonabnehmer und Bordune sind richtig?

Welche Tonabnehmer und Bordune sind richtig? 6 Jahre 3 Monate her #1

  • MittelalterDuo Wormez
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Hallo Allerseits,

ich spiele ein Hümmelchen von Ross und eine klapprige, mittelalterliche a-Moll Sackpfeife mit 2 Bordunen, die jetzt leider langsam auseinanderfällt.

Also muß ein neuer Mittelaltersack her und ich wollte bei Güntzel bestellen.
Jetzt habe ich zwei Fragen:
1. Kann mir jemand einen konkreten Tipp geben, was für Tonabnehmer für eine Sackpfeife geeignet sind?
2. Ich hätte gerne ein gaaanz tiefes Bordun, weil ich sowas mal kurz spielen durfte und den Klang TOTEL KLASSE fand, überhaupt ist die Auswahl der richtigen Bordune für mich "ein Buch mit sieben Siegeln" , wie entscheidet man so etwas? Was ist das tiefste und was passt wo am besten? Was hat es mit der Stimmbarkeit so auf sich ( Ich dreh bei meinem immer so lange an den Bordunen rum, bis der Klang stimmt, keine Ahnung , was ich da "theoretisch" mache )


Liebe Grüße von "Wormez"
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Re: Welche Tonabnehmer und Bordune sind richtig? 6 Jahre 3 Monate her #2

  • BeamHo
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Kurze Gegenfrage:
Warum fällt ein Dudelsack auseinander?

MfG Björn
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Re: Welche Tonabnehmer und Bordune sind richtig? 6 Jahre 3 Monate her #3

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Hi,

vor dem Kauf solltest Du wissen was Du spielen willst und welchen Klang und Tonart Du möchtest.


Ich nehme an das du einen tief G Sack gespielt hast?

Wegen Stimmen, da würd ich dir raten ein Stimmgerät zu kaufen, vollchromatisches. Wenn Du zB. einen Marktsack in a' hast, mit einem Bordun, dann ist dies der Bassbordun, dieser ist eine Oktave tiefer als der Grundton der Spielpfeife (a). Dieser Ton muß zum Bordun passen, und auch natürlich umgekehrt. Wenn die Spielpfeife gut intoniert ist und stimmig ist, dann stimmst Du den Bordung (Bass) zum tiefen A der Spielpfeife sodass ein gleichbleibender Ton erklingt, der Bass ist natürlich tiefer als die Spielpfeife.






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Re: Welche Tonabnehmer und Bordune sind richtig? 6 Jahre 3 Monate her #4

  • MittelalterDuo Wormez
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> Kurze Gegenfrage:
> Warum fällt ein Dudelsack auseinander?
>
> MfG Björn
>
Ich habe ihn gebraucht gekauft, er ist vorher schon viel gelaufen. Inzwischen hat der Block, der die Bordune hält, einen Riß. Das Anblasrohr hat ebenfalls einen Riß, aus dem nach längerem Spielen die Spucke läuft. Die Schalltrichter von beiden Bordunen haben abgebrochene Ränder, weil ich beim spielen gerne mal ein Tänzchen wage und mehrmals angestoßen bin. Am meisten gelitten hat er beim Wormser Spectaculum, bei dem wir drei Tage aufgetreten sind. Das Rohrblatt ist neu, der Sack ist dicht, er hat einen tollen, weichen Klang, aber er ist halt schon sehr alt, so 10 Jahre schätze ich. Lohnt sich nicht mehr, Geld reinzuhängen.

Gruß Wormez
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Re: Welche Tonabnehmer und Bordune sind richtig? 6 Jahre 3 Monate her #5

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Ah, ok, das ist durchaus ein Argument für einen neuen Sack...
Spectacuklum in Worms...da hats mir dieses Jahr leider wieder nicht hin gereicht....
Bzgl. dem alten Sack kannst du dich evtl aber mal bei mir melden, Kontaktdaten findest du unter www.dudelsackseite.de

Wegen einem neuen Sack...ich will jetzt nicht explizit von Günzel abraten, aber schau dir auch mal die Säcke von Arno Eckhardt, Dominik Pawlat, oder Christian Dreier an, da kommt gut was an Bass rum und die Instrumente sind qualitativ extrem gut bzw. mit das Beste was man kaufen kann!
Bordune im Regelfall, passend zum Grundton "a" der Spielpfeife dann eben auch in a, je länger desto tiefer^^

MfG Björn

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Re: Welche Tonabnehmer und Bordune sind richtig? 6 Jahre 3 Monate her #6

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> > Kurze Gegenfrage:
> > Warum fällt ein Dudelsack auseinander?
> >
> > MfG Björn
> >
> Ich habe ihn gebraucht gekauft, er ist vorher schon viel gelaufen. Inzwischen hat der Block, der die Bordune hält, einen Riß. Das Anblasrohr hat ebenfalls einen Riß, aus dem nach längerem Spielen die Spucke läuft. Die Schalltrichter von beiden Bordunen haben abgebrochene Ränder, weil ich beim spielen gerne mal ein Tänzchen wage und mehrmals angestoßen bin. Am meisten gelitten hat er beim Wormser Spectaculum, bei dem wir drei Tage aufgetreten sind. Das Rohrblatt ist neu, der Sack ist dicht, er hat einen tollen, weichen Klang, aber er ist halt schon sehr alt, so 10 Jahre schätze ich. Lohnt sich nicht mehr, Geld reinzuhängen.
>
> Gruß Wormez

Neuer Block und Anblasrohr = ca. 300 €

Oder:

Tube 2 Komponenten Klebstoff (hält zwar nicht für die ewigkeit aber doch eine gewisse Zeit) = 10 €

Ab und zu seinen Sack mit Leinöl pflegen = unbezahlbar

Zu deinen Fragen: Wenn du auf Märkten spielen willst und sich auf den Märkten A-Moll so ziemlich durchgesetzt hat *duck und weck*, such dir etwas in einer Tonlage das dazu passt. Ein in D gestimmter Sack, Tief A, oder wieder einen A-Moll.

Tonabnehmer sind da so eine Sache für sich. Für die Bordun kann man fast alles nehmen, ich verwende ein Lavaliermicro mit Nierencharakter. Für die Spielpfeiffe verwende ich momentan auch noch ein billiges Lavaliermikrofon, will aber auf ein besseres kondensator Schwanenhalsmikrofon umsteigen. Beim Klang kommt es zu 85% aber auf den Mann/Frau hinter dem Mischpult und dem restlichen Equipment an. Wichtig ist auf jeden Fall, das Mikrofon an der Spielpfeiffe konsequent zu entkoppeln, sonst gibt es nur geknarze beim spielen, wei du jede bewegung der Finger hörst.

Lg
Karotte
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