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THEMA: Re: Totaler Frust, da zuwenig Puste

Re: Totaler Frust, da zuwenig Puste 7 Jahre 4 Monate her #19

  • jörg09
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Mick, danke für den Hinweis. Lerne gerne immer was neues dazu, danke!
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Re: Totaler Frust, da zuwenig Puste 5 Jahre 9 Monate her #20

  • licelle
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Das ist alles eine Sache der Instrumenteneinstellung.
Es muss niemand verzweifeln, der auch ne Luftmatratze aufblasen kann.

Wer dazu Fragen hat darf mir gerne schreiben:
birkenwind (at) gmx.de

LG
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Re: Totaler Frust, da zuwenig Puste 5 Jahre 9 Monate her #21

  • AlexR
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> Für mich selbst ist nur unklar, wie echtes Schottenreed in einer MA-Spielpfeife passen sollte!

Ganz einfach: die Hersteller der Spielpfeifen haben die Pfeifen auf Schottenreeds abgestimmt, speziell dafür entwickelt (entweder hier oder im Sackpfeifenbau-Forum gelesen). Keiner jubelt wenn er Reeds bauen und vor allem komplett entwickeln muss. Vor allem Reed und Spielpfeife zusammen entwickeln ist ohne Erfahrung gar nicht einfach. Somit war es wohl einfacher, vorhandene, leicht zu bekommende Reeds zu nehmen und die Spielpfeife darauf abzustimmen.
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Aw: Totaler Frust, da zuwenig Puste 5 Jahre 8 Monate her #22

  • Igolo
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Hallo,
laß Dich nicht frustrieren, es wird alles gut ; ) ... ich hatte die ersten Monate auch Probleme, bis ich fest gestellt habe, dass ich auf einem komplett unnötig hohen Puste-Niveau spiele und alles auch mit einem Viertel der Luft geht, wenn man es richtig macht.
Nach 1 / 2 Jahren lachts Du da drüber ; )
Und Du hast ja Zeit, setz Dich nicht so unter Druck - die beste Motivation ist der schöne Klang - also entspann Dich erst mal - freunde Dich mit Deiner Pipe an, lass sie mal klingen, leg Dich in den Klang rein und geniesse es - wenn Du die Freude am Klang verlierst und immer nur ein Ziel vor Augen hast, dann hast Du auch keine Motivation mehr zum Üben.
ein paar grundlegende Tipps:
- es geht nicht um Druck, sondern um Technik und Koordination. Du mußt erst mal lernen, die ganze Balgaktion von den Tunes, die Du spielst, im Hirn abzukoppeln, so dass das von alleine läuft. Das ist eine Hürde, aber es gelingt Dir sicher.
- spiel mal Haltetöne im mittleren Skalenbereich und lerne, die Luft stetig durchströmen zu lassen. Am Anfang wirst Du viel zu stark in den Sack reinblasen und auch zu fest mit dem Arm drücken, weil Du Dich verkrampfst. Du hast dann Gegendruck beim reinblasen, weil Du gleichzeitig stark drückst. Und Du verlierst zuviel Luft, weil Du unnötig stark auf den Sack presst. Denke daran, dass Du den Sack nur initial aufbläst und dann nur die Luft durchströmt, die Du zum Spielen brauchst - wenn Du sie sauber durchlaufen läßt, ist es garnicht so viel.
Das ist Theorie, aber vom Gefühl her: Irgendwann rastet es ein und Du merkst, dass die Luft wie ein stetiger Strom fließt und Du beim reinblasen nicht das Gefühl hast gegen einen Widerstand zu blasen - dann ist es richtig. Merk Dir das Gefühl und verusche es wieder zu finden.
- übe fünf oder 10 Minuten ... mach 5 oder 10 Minuten Pause ... und immer weiter so
- ich persönlich halte nichts davon, alle Bordune zum Üben abzukorken. So entwickelst Du kein Gefühl für den Atemfluß und es klingt schräg und macht keine Freude - eher würde ich die Spielpfeife stoppern (wenn das bei Deiner GBH geht) und erst mal die Bordune laufen lassen.
- schau mal, ob Du auf einem gesichertermaßen guten Instrument Probe
spielen kannst und schau, ab das einen Unterschied zu Deinem macht. Die guten gehen viel leichter. Ich hatte schon einiges in der Hand, auf dem kann nicht mal Conan der Barbar spielen. Das ganze ist ja kein Blaswettbewerb, sondern es geht um die Melodien, also ums Fingering. So weißt Du dann wenigstens, ob Du Dich umsonst quälst.
- Manche Lehrer machen es auch gerne unnötig schwierig, weil sie sich dabei irgendwie dufte vorkommen. Falls Deiner so einer ist: wechsle den Lehrer.

Ich wünsch viel Spaß und viel Erfolg
Igolo
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Aw: Totaler Frust, da zuwenig Puste 4 Jahre 7 Monate her #23

  • Whiskypapa71
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hi igolo ... vor über einem jahr schriebst du diesen artikel, den ich mir nun genauer durchlese, denn ich stehe ebenso vor diesem "problem" .. es löppt auf dem practice chanter und auf der pipe klingen simple tunes wie katzenjammer .. also drei schritte rückwärts und versuchen einen hohen ton konstant zu halten ... und da stehe ich penibel lauschend, nicht vorwärtskommend ...drone reeds okay, pipe gut eingestellt, stehe gerade vorm spiegel, sack hoch unter der achsel, immer unter druck bleiben und doch klingt es unsauber ... kann den ersteller dieses threads gut verstehen .... wenn noch jemand einen tip hat - her damit , ansonsten werde ich üben, üben , üben .. in der hoffnung das es irgendwann "klick" macht ;)
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