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THEMA: Re: Totaler Frust, da zuwenig Puste

Re: Totaler Frust, da zuwenig Puste 7 Jahre 3 Monate her #7

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> Wieso soll der Spieldruck bei ner GHB VIEL höher sein, als beim MA Sack wenn man in dem MA Ssack das selbe Reed spielt wie in der GHB?

das versteh ich auch nicht:-(
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Re: Totaler Frust, da zuwenig Puste 7 Jahre 3 Monate her #8

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> > Wieso soll der Spieldruck bei ner GHB VIEL höher sein, als beim MA Sack wenn man in dem MA Ssack das selbe Reed spielt wie in der GHB?
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> das versteh ich auch nicht:-(
Die gesamte Reedtechnik, sowohl bei Drones, als auch bei Chanter ist bei den MA-Säcken auf geringeren Spieldruck ausgelegt. Hat nichts mit Weichei zu tun, sondern auch einfach damit, dass ein anderer Klang angestrebt wird.

Und aus der Frage des Thread-Starters entnehme ich zwei Dinge:
Erstens einen gewissen Mangel an Geduld (teilweise echt verständlich) und
zweitens eine falsche Herangehensweise.
Die Drones brauchen weniger Kraft, sind aber sehr gute Indikatoren für Druckschwankungen.
Stopfe Deinen Chanterstock zu und die Bass und mittlere Tenordrone.
Übe nun, ohne Chanter, nur diese eine, offene Drone stabil am Laufen zu halten, ohne Tonschwankungen beim Atmen. Das sollte über eine längere Zeit gut gehen, ich sage mal so 15-20 min. am Stück. Wenn das geht, nimm die zweite Tenor dazu, wenn es mit beiden geht, die Bass. Das wird Dich einige Wochen Training kosten und ist nicht wirklich sehr abwechslungsreich. Es führt Dich aber an den Spieldruck heran und hilft Dir, Deine Atemtechnik korrekt zu erlernen, ohne Dich auf die Griffe am Chanter konzentrieren zu müssen.
Wenn alle drei Drones stabil laufen, lasse Dir von Deinem Lehrer ein gutes Reed so zurecht schaben, dass es für Dich spielbar ist, lass ihn die Drones auf das Reed einstellen und übe dann Tonleitern mit einer Drone. Wenn das sauber klappt, weitere Vorgehensweise, wie oben.
Rechne bei regelmässigem Üben ungefähr ein halbes Jahr, bis das einigermassen klappt.
Von Clanrye rate ich persönlich ab, sie sind weder vom Klang einem guten Canereed ebenbürtig, noch sind sie für einen Anfänger wirklich geeignet, da teuer und sehr empfindlich.
Dein Lehrer wird Dir ein Reed so schleifen können, dass es gut klingt, und trotzdem ohne grosse Anstrengung zu spielen ist.
Wichtig ist vor allem: Habe Geduld.
Grüssle

Jan
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Re: Totaler Frust, da zuwenig Puste 7 Jahre 3 Monate her #9

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> > > Wieso soll der Spieldruck bei ner GHB VIEL höher sein, als beim MA Sack wenn man in dem MA Ssack das selbe Reed spielt wie in der GHB?
> >
> > das versteh ich auch nicht:-(
> Die gesamte Reedtechnik, sowohl bei Drones, als auch bei Chanter ist bei den MA-Säcken auf geringeren Spieldruck ausgelegt.

Aha. Und wie das? Was beeinflusst denn maßgeblich den Spieldruck, außer Drone- und Chanterreeds?
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Re: Totaler Frust, da zuwenig Puste 7 Jahre 3 Monate her #10

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> > Wieso soll der Spieldruck bei ner GHB VIEL höher sein, als beim MA Sack wenn man in dem MA Sack das selbe Reed spielt wie in der GHB?
> > >
Ich selbst habe noch keinen MA-Sack in der Hand gehabt und das Reed gesehen, aber wer für seinen Bedürfnissen ein GHB-Reed für MA-Sack schaben läßt oder selbst schabt, kann sicherlich damit spielen. Durch Schaben oder/und Schleifen wird das Blatt deutlich leichter und der Spieldruck wird logischerweise leichter.

Einige bzw. Viele (ist Ansichtssache) GHB-Spieler machen ihre Reeds in der Anfangsphase ihrer Piperkarriere weicher. Später finden sie die richtge Stärke, denn das Blatt darf nicht zu weich werden, was in der Anfangszeit oft passieren kann, dass sie zu weich waren. Siehe Nachteile.

Nachteile: Das weiche Reed wird schneller unbrauchbar werden und die Tonstabilität bei tiefen Töne kann bei [zu] feuchtem Reed und auch zu starkem Druck zu Gurgelgeräusche und Aussetzern führen, und das passiert schneller als einem lieb ist.

> > Die gesamte Reedtechnik, sowohl bei Drones, als auch bei Chanter ist bei den MA-Säcken auf geringeren Spieldruck ausgelegt.
> > >
Kann sein, aber durch Lesen in den Foren, liest man oft, dass Instrumentenbauer die Reeds nach Bedürfnissen der Kunden einrichten. Der Eine wills recht hart und der Andere recht weich. Ich kannte Reeds von Schäferpfeifen, die sahen nicht wie GHB-Reeds aus. Sind zwar auch aus Schilf, Doppelrohrblätter, aber bißchen größer. Das eine Blatt war weich, das Andere härter, Beide brauchten unterschiedlichen Druck, das Weiche (mit leichterem Druck gegen Sack) erzeugte einen leiseren Klang und das harte Blatt (stärkerem Druck) einen lauteren Klang.

>> Aha. Und wie das? Was beeinflusst denn maßgeblich den Spieldruck, außer Drone- und Chanterreeds?
> > >
Ein eingespieltes Rohrblatt in erster Linie. Selbst (manche) Plastikrohrblätter brauchen eine gewiße Einspielzeit. Und tägliches Training - damit meine ich Dudelsacküben!!! Sportliche leichte Aktivitäten, wie Radfahren, Joggen, Skaten, Schwimmen oder was auch immer, wäre von Vorteil - Extremsport meine ich hier nicht.

Das Clanrye-Reed kenne/kannte ich. Das weiche Blatt ist unbrauchbar, die mittlere Stärke ist noch okay, aber ich schließe mich auch dem Vorschreiber an, laß die Finger von Clanrye. Vielleicht sind die Mc Laren-Reeds besser, aber mittlere Stärke wäre idealer als weiche. Die Lautstärke kann bei weichem Reed sehr leise zu den Drones sein, daher eher mittlere Stärke.

Ist nur meine Meinung zu all meinem Geschriebenen und hoffe, auch bißchen was beigetragen zu haben!!
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Re: Totaler Frust, da zuwenig Puste 7 Jahre 3 Monate her #11

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Also, meine Frage ist immer noch nicht beantwortet. Wenn ich sowohl in einer GHB als auch in einem MA Sack die selben Reeds verwende (als Beispiel Warnock medium und Omega Drone Rees), wieso soll dann die GHB einen VIEL höheren Spieldruck haben?

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Re: Totaler Frust, da zuwenig Puste 7 Jahre 3 Monate her #12

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> Also, meine Frage ist immer noch nicht beantwortet. Wenn ich sowohl in einer GHB als auch in einem MA Sack die selben Reeds verwende (als Beispiel Warnock medium und Omega Drone Rees), wieso soll dann die GHB einen VIEL höheren Spieldruck haben?
>
>

der jörg hat auf der vorseite die frage eigentlich ziemlich korrekt beantwortet:

"Ich selbst habe noch keinen MA-Sack in der Hand gehabt und das Reed gesehen, aber wer für seinen Bedürfnissen ein GHB-Reed für MA-Sack schaben läßt oder selbst schabt, kann sicherlich damit spielen. Durch Schaben oder/und Schleifen wird das Blatt deutlich leichter und der Spieldruck wird logischerweise leichter.

Einige bzw. Viele (ist Ansichtssache) GHB-Spieler machen ihre Reeds in der Anfangsphase ihrer Piperkarriere weicher. Später finden sie die richtge Stärke, denn das Blatt darf nicht zu weich werden, was in der Anfangszeit oft passieren kann, dass sie zu weich waren. Siehe Nachteile.

Nachteile: Das weiche Reed wird schneller unbrauchbar werden und die Tonstabilität bei tiefen Töne kann bei [zu] feuchtem Reed und auch zu starkem Druck zu Gurgelgeräusche und Aussetzern führen, und das passiert schneller als einem lieb ist."
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