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THEMA: Dudelsack lernen im fortgeschrittenen Alter

Aw: Dudelsack lernen im fortgeschrittenen Alter 3 Jahre 7 Monate her #7

  • alter Sack
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subi, ist klar dass man auf Grund der fehlenden Koordination "gegen den Arm" bläst, bleibt ja als Ungeübter nicht aus. Aber trotzdem: Auch wenn ich mich nur drauf konzentriere einen sauberen Ton zu halten - sobald die "Sackfüllung" jenen Punkt erreicht, an dem ich mit einem mittleren Atemzug den Luftvorrat wieder in die "Ausgangsposition" pusten kann erhöht sich momentan für mich die an diesem Punkt benötigte Armkraft derart, dass ich ungewollt Tonschwankungen reinbekomme. Ist vor allem bei den hohen Tönen (die ja eigentlich weniger Druck brauchen) noch klar zu hören. Je näher der Arm zum Körper rückt und umso mehr der Druck im Dudel abfällt, desto mehr müssen die Muskeln arbeiten. Kommt blöderweise beides zusammen.

Allerdings hab ich das Hümmel erst seit gut zwei Wochen zum täglichen Üben da (`tschuldigung, hab eben gemerkt das noch gar nicht geschruben zu haben :blush: ) - vorher "nur" mit der Deger und `nem Leihhümmel auf`m Lehrgang geübt. Deshalb ja das Geschreibsel hier, für mich und andere ein Erfahrungsbericht "von der Wiege auf".

@Alex, klar könnt ihr den Fred hier verwursten ;) - die "tausend Freds" hab ich auch erst mühsam durchgeackert, glücklicherweise vorab ;)
Deswegen hab ich mir, damit ich direkt anfangen konnte, auch die Deger geholt, hat man `nen Tag drauf im Postkasten - und dann hab ich mich auf die Suche nach `nem passenden "Echtsack" gemacht, hatte ja dann kwasy jede Menge Zeit.

Gruss
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Aw: Dudelsack lernen im fortgeschrittenen Alter 3 Jahre 7 Monate her #8

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Cool,

hab da gleich mal 'ne Domain registriert :blink: :woohoo: Zum Glück hab ich da noch welche frei :lol:
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Aw: Dudelsack lernen im fortgeschrittenen Alter 3 Jahre 7 Monate her #9

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Ich möchte noch mal, eh ich´s vergess` was zum "Anfängerliedgut" schreiben:

Natürlich halte ich mich an die Reihenfolge meines Lehrbuchs - allerdings wird ein Lied nach der hundertsten Wiederholung, und sei`s noch so nett, nervtötend.
Ich für meinen Teil kann zur Abwechslung nur empfehlen, sich olle Volkslieder, die man ja eh irgendwie im Kopp hat zwischendrin mal zur Brust zu nehmen.

Wie ich schon schrob, sonst ist die Gefahr (zumindestens bei mir) einfach da, nur die Reihenfolge der Griffe zu lernen - und nicht einem Griff einen Ton zuzuordnen.
Sehr hilfreich finde ich da Tonträger mit Volksweisen gesungen von Männerchören, die singen meist in der Tonlage die auch der Püsterich schafft.
Die sind meist eher langsam und getragen, verlangen nach keinen Verzierungen aber nach eher langen und sauberen Tönen - ideal für den Anfang. Vor allem weil man so recht schnell Erfolgserlebnisse bekommt und nicht das Gefühl hat "schneller spielen" zu müssen. Tempo, hab ich gemerkt, ist am Anfang Gift für sauberes Spiel.
Die ollen Fottknöppelsfingere machen da noch nicht mit.

Da schnappe ich mir also meinen Deger, probiere so lang rum bis es ton- und rythmusmässig klappt (und ich das auch ein paarmal reproduziert bekomme :P ) und probiere das dann am Dudel daselbst aus.

Wunderfein, das.

Gruss
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Aw: Dudelsack lernen im fortgeschrittenen Alter 3 Jahre 7 Monate her #10

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Hallo zusammen,

die Anregung, eine spezielle Seite für Dudelsackanfänger zu errichten, finde ich gut. Die Möglichkeit dazu existiert hier im Club schon seit Jahren, nur hat sich bis jetzt niemand bereit gefunden, die nötige Zeit und Geduld zu opfern (mich eingeschlossen).
Wenn jetzt sich jemand motiviert fühlt etwas zu schreiben, der SackpfeifenClub steht dafür offen. Ich helfe auch gerne mit, sei es bei inhaltlichen wie auch bei technischen Fragen.

Stephan
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Aw: Dudelsack lernen im fortgeschrittenen Alter 3 Jahre 7 Monate her #11

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Jou, Stephan, mach mal.
Deswegen hab ich den Fred hier ja auch angefangen, weil es tatsächlich nirgendwo umfassende Infos für absolute Neueinsteiger gibt, schon gar nicht für solche wie meinereiner, die praktisch weder notenlesen noch jemals ein Instrument gespielt haben.
Ich versuch ja auch deshalb hier meinen Quark in "Echtzeit" beizusteuern.
Man vergisst ja auch rasend schnell, ist einfach so. Deswegen sind - man möge mir verzeihen - die Tipps und Kniffe der Lehrgangsdozenten (wohl meist Berufsmusiker) teilweise für solche wie mich erst mal nur bedingt anwendbar, die haben in schlicht und ergreifend schon in sehr jungen Jahren angefangen zu lernen, wo die Synapsen im Hyrn sich einfach besser verzahnen als bei so ´nem ollen Kopp wie dem Meinigen.

Da hört man dann auch so Aussagen wie "Halbgeschlossen ist schwerer als andere Griffweisen" - kann ich für mich zum Beispiel gar nicht bestätigen, ist eher andersrum.

:blink: Da ham wir´s schon mit dem vergessen; schnell was über meine Griffweisenwahl: Handwerker (Gärtner), jahrzehntelang Dinge tragend, hebend, tage-und wochenlang mit der Gartzenschere unterwegs - also alles Handgriffe, an denen die Bewegung der Finger synchron und kräftig ablaufen.

Beim Hümmelanfängerkurs (barocke Griffweise) dann plötzlich mit Gabelgriffen konfrontiert (Ring- und Zeigefinger gleichzeitig aufsetzen, der Stinkefinger bleibt oben) - geht so gaaar nicht, da wollen Hirn und Finger einfach nicht das gleiche... :lol:

Da komme ich für meinen Teil mit der Halbgeschlossenen viel besser hin, der "Handwechsel" erfordert zwar auch jede Menge Übung um ohne störende Geräusche abzulaufen, aber das ist für mich wesentlich einfacher als als die Koordination mehrerer, nicht nebeneinanderliegender Finger einer Hand, die schon ein halbes Jahrhundert lang praktisch immer gleichzeitig zugange waren.
Nur soviel dazu.

Gruss
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Aw: Dudelsack lernen im fortgeschrittenen Alter 3 Jahre 7 Monate her #12

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Hey, alter Sack, ich bin auch einer von der Sorte Spätzünder (50) :blink: . Mir gings ähnlich wie Dir. Hab auch bei Jürgen den Anfängerkurs gemacht und war sofort angefixt.
Kann Deine Erfahrungen nur bestätigen.

Ich kann noch weitergeben:
Macht viele Kurse, auch bei unterschiedlichen Dozenten um möglichst viel Anregungen zu kriegen...
Empfehlenswerte Veranstaltung war z.b. Schwäbisch Haller Sackpfeifertage (immer am Faschingswochenende) - Kurs mit Michael Hofmann :woohoo: (insgesamt sehr kompetente und interessante Dozenten)
Als nächstes werd ich die Sommerbordunale besuchen.

Grüße
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