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THEMA: Vorstellung und Informationsgewinnung

Vorstellung und Informationsgewinnung 3 Jahre 5 Monate her #1

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Hallo zusammen,

mein Name ist Ben, ich bin 32 Jahre alt und wohne derzeitig in Bochum. Ich habe bereits einige Erfahrungen mit der Gitarre, Ukulele, Tin Whistle und Blockflöte (Sopran, deutsche Griffweise) in den vergangenen Jahren sammeln können.

Ich habe mich hier angemeldet, um einige Informationen zwecks weiterer Überlegungen zusammen zu sammeln.

Ich interessiere mich für diverse Dudelsäcke. Einige kann ich schon ausschließen, da diese sicherlich zu laut für die Wohnung sind und ich mit den Nachbarn gerne noch einige Zeit klarkommen möchte.
Insbesondere wegen dieses Umstandes interessiert mich nun das Hümmelchen.

Hierzu hätte ich dann auch spontan einige Fragen:

1. Ist das Hümmelchen für Folk- / Mittelalter- / Tanzmusik vernünftig einsetzbar?
2. Welche Griffweise sollte man als Anfänger bevorzugen? Welche Griffweise ist später vielseitig einsetzbar?
3. Wo bekomme ich für entsprechende Griffweisen Lehrmaterial für ein Hümmelchen?
4. Wie sollte ein Hümmelchen ausgestattet sein (Stimmung, Griffweise, etc.) um an Workshops sinnvoll teilnehmen zu können?

So, dass war es wohl erst einmal. Sind ja auch schon einige Fragen.

LG Ben
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Aw: Vorstellung und Informationsgewinnung 3 Jahre 5 Monate her #2

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Hallo Ben,

1. das Hümmelchen ist für Folk, Mittelalter und Tanzmusik - Situationsbedingt(Lautstärkenbedürfnisse) geeignet.

2.1 Man muss jede Griffweise erst erlernen, daher braucht man nichts bevorzugen.

2.2 Alle Griffweisen haben Vor und Nachteile. Bei der halbgeschlossen-Französischen Griffweise sind aber einige Spieltechniken einfacher auszuführen.

4.1 Sopranspielpfeife - c' bis d". f,c,d Bordune sollten vorhanden sein. (Ein Bordun den man Umstimmen kann reicht) Das Instrument sollte gestimmt sein.

4.2 Stimmung: Reintönig gestimmt auf d mit d (a) Bordune eher für Mittelalterstücke
Reintönig gestimmt auf f mit f (c) Bordune eher für Folk und Tanzmusik (C klingt da auch ned so übel)
Reintönig gestimmt auf c mit c (g) Bordune eher für Folk und Tanzmusik (F klingt da auch ned so übel)
Wohltemperiert gestimmt, bzw allgemein passend und immer mit leichten Schwebungen leben.
Alternativ: mehrere Spielpfeifen die unterschiedlich reintönig gestimmt sind.

faq.sackpfeifen.info/content/4/40/de/was...tonige-stimmung.html

faq.sackpfeifen.info/content/4/41/de/was...rierte-stimmung.html

Allgemein gesagt gibt es keine Eierlegende Wollmilchsau unter den Dudelsäcken. Daher wird die Sammlung mit der Zeit bei Bedarf immer größer.

3. Halbgeschlossen Französisch: www.spielleute.de/product_info.php?info=...delsack-spielen.html
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Aw: Vorstellung und Informationsgewinnung 3 Jahre 5 Monate her #3

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Hallo Subi,

danke schon einmal für Deine Informationen.

Ich denke, dass das Hümmelchen für mich von der Lautstärke her ausreichen wird. Zumindest von meinem jetzigen Standpunkt aus gesehen. Ich beabsichtige, dass Hümmelchen für mich zu spielen und nicht irgendwo auf einem Markt oder mit anderen Instrumenten.

Aber ich sehe schon, dass ich mir noch einige Gedanken machen muss, mit welchem Musikstil ich anfangen mag und in welche Richtung er sich weiterentwickeln könnte, bevor ich mir einen entsprechenden Sack zulege.
Letzte Änderung: 3 Jahre 5 Monate her von Dragonmaster.
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Aw: Vorstellung und Informationsgewinnung 3 Jahre 5 Monate her #4

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Nicht mit anderen Instrumenten zusammen zu spielen sollte aber kein längerfristiges Ziel sein.. Denn genau dass macht am meisten Spaß. :woohoo:

Ein Rat den ich gerne gebe ist, ein Bordunseminar (einen Workshop) zu besuchen.
Dort lernt man viele verschiedene Instrumente und noch mehr unterschiedliche Leute kennen. Oft gibt es für einen Kurs die Möglichkeit eines Leihinstruments mit dem man schonmal die ersten Schritte (Druckhalten) erlernen kann.

Weiters:
Schäferpfeifen sind auch noch Wohnungstauglich da sie nicht so laut sind. (Innen trotzdem mit Ohrstöpsel üben). Damit kann man dann so richtig zum Tanz aufspielen ohne dass das Stampfen der Tänzer alles überdröhnt. ;)
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Aw: Vorstellung und Informationsgewinnung 3 Jahre 5 Monate her #5

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Das mit dem Workshop ist eine gute Idee. Hatte ja bereits überlegt, auch mal einen Workshop zu besuchen.
Aber vielleicht macht es tatsächlich Sinn, erst nach so einem Workshop nach einem Instrument zu schauen.
Insbesondere dann, wenn man dort mal das ein oder andere ausprobieren kann und nicht auf gut Glück etwas kaufen muss.
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